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Säule 3a Vergleich: Konto, Fonds oder Wertschriften?

Blog
von Florian Rümmelein
Sechs Eier liegen in zwei Reihen auf einem hellen Waffeltuch

Säule 3a Vergleich 2026: Sparkonto, 3a-Fonds und Wertschriftenlösung nebeneinander, mit Kosten, Flexibilität, Sicherheit im Konkursfall, Steuern und dem Ablauf des Wertschriftensparens.

Ein Säule 3a Vergleich stellt die Anlageform, die Kosten, die Flexibilität und das Verhältnis von Sicherheit zu Renditechance nebeneinander. Dieser Beitrag zeigt, wie sich 3a-Konto, 3a-Fonds und Wertschriftenlösung darin unterscheiden, mit Zahlen und Rechtsstand 2026. Eine Anbieter-Rangliste enthält er nicht.

Die erste und die zweite Säule stehen unter Druck, weil die Bevölkerung altert und die Renten länger finanziert werden müssen. Die Reform der beruflichen Vorsorge ist im September 2024 an der Urne gescheitert, der Mindestumwandlungssatz im obligatorischen Teil bleibt damit bei 6.8 Prozent (Art. 14 Abs. 2 BVG). Mehr zu den Gründen steht im Beitrag zum demografischen Wandel. Wie das System aufgebaut ist, erklärt der Beitrag Das 3-Säulen-Prinzip der Schweiz.

Die Säule 3a ist die steuerlich begünstigte private Vorsorge. Wer einzahlt, wählt zwischen mehreren Anlagen der Säule 3a, und diese unterscheiden sich in Ertrag, Risiko und Kosten deutlich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Säule 3a Vergleich stellt vier Punkte nebeneinander: Anlageform, Kosten, Flexibilität und das Verhältnis von Sicherheit zu Renditechance.
  • Maximalbetrag 2026: ordentlicher Beitrag 7’258 Franken mit Pensionskasse, bis zu 36’288 Franken ohne Pensionskasse (Quelle: BSV, Stand 2026).
  • Nachträglicher Einkauf: Die Regelung gilt seit dem 1. Januar 2025. Erste Einkäufe sind 2026 möglich, höchstens 7’258 Franken pro Einkaufsjahr (Art. 7a BVV 3). Einkaufen lassen sich nur Lücken ab 2025 (Quelle: BSV, Stand 2026).
  • 3a-Konten: Im September 2026 lag der Medianzins von 107 verglichenen Konten bei 0.2 Prozent, die Spanne reichte von 0 bis 1 Prozent (Quelle: Evaluno, Datenstand 3. September 2026).
  • Wertschriftenlösungen bieten über lange Zeiträume höhere Renditechancen, schwanken aber im Wert und können Verluste bringen.
  • Steuerabzug: Einzahlungen sind bei jeder Anlageform vom steuerbaren Einkommen abziehbar (Art. 33 Abs. 1 Bst. e DBG).

Worauf kommt es beim Säule 3a Vergleich an?

Ob Sparkonto, 3a-Fonds oder Wertschriftenlösung: Was ein Vergleich prüft, hängt von der Anlageform ab. Die folgenden Abschnitte nennen die Merkmale, an denen sich ein Angebot einordnen lässt.

Das 3a-Sparkonto im Vergleich

Beim Vergleich von 3a-Sparkonten zählen vor allem diese Punkte:

  • Zins: Das Konto schwankt nicht im Wert, bringt aber wenig Ertrag. Die Unterschiede zwischen den Anbietern sind trotzdem gross: Im September 2026 reichte die Spanne von 0 bis 1 Prozent.
  • Gebühren: Unterschiede gibt es bei den Gebühren für den Bezug, den Anbieterwechsel und den Vorbezug, etwa für Wohneigentum, die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit oder den Wegzug ins Ausland. Wie die Auszahlung abläuft, erklärt der Beitrag zur 3a-Auszahlung.
  • Sicherheit im Konkursfall: Das Guthaben auf einem 3a-Konto fällt nicht unter die Einlagensicherung, ist aber im Konkurs der Bank bis 100’000 Franken privilegiert, unabhängig von den übrigen Einlagen derselben Person (Art. 37a Abs. 5 BankG). Wertschriften in einer 3a-Lösung gehören der Vorsorgestiftung und werden ihr im Bankkonkurs herausgegeben (Quelle: esisuisse).

3a-Fonds und 3a-Wertschriften-Lösungen im Vergleich

Höhere Renditechancen in der Säule 3a hängen vor allem am Aktienanteil, und damit an Kursschwankungen. Aktien lassen sich in der Säule 3a über 3a-Fonds halten, über Anlagestrategien eines Anbieters und bei manchen Anbietern auch als Direktanlagen in einzelne Titel (siehe Säule 3a Vorsorge: Investition in Direktanlagen). Die Anlagevorschriften der beruflichen Vorsorge gelten dabei sinngemäss (Art. 5 Abs. 3 BVV 3). Aktien dürfen direkt oder über kollektive Anlagen gehalten werden (Art. 53 Abs. 2 BVV 2).

Bei 3a-Fonds und Wertschriftenlösungen lassen sich diese Merkmale vergleichen:

  • Aktienquote: Die Wertentwicklung von 3a-Fonds unterscheidet sich je nach Aktienquote stark.
  • Total Expense Ratio (TER): Die Kennzahl fasst die laufenden Kosten eines Fonds zusammen. Sie mindert die Nettorendite jedes Jahr.
  • Ausgabe- und Rücknahmegebühren: Erhebt ein Anbieter sie, fällt die Ausgabegebühr bei jedem Kauf von Anteilen an, in der Säule 3a also mit jeder Einzahlung, die Rücknahmegebühr beim Verkauf.
  • Depotgebühren: Manche Anbieter verlangen eine jährliche Depotgebühr, andere nicht.

Wie funktioniert Wertschriftensparen in der Säule 3a?

Ein Wertschriftensparplan in der Säule 3a ist ein Vertrag mit einer Bankstiftung (Art. 1 Abs. 1 Bst. b BVV 3). Die Einzahlung geht auf das Vorsorgekonto bei der Stiftung, die das Geld nach der gewählten Strategie anlegt. Die Wertschriften gehören rechtlich der Stiftung und sind dem einzelnen Vorsorgenehmer zugeordnet.

Die Stiftung muss die Mittel auf verschiedene Anlagekategorien, Regionen und Wirtschaftszweige verteilen (Art. 50 Abs. 3 BVV 2). Für Aktien gilt eine Grenze von 50 Prozent des Vermögens (Art. 55 Bst. b BVV 2). Die Stiftung kann sie gestützt auf ihr Reglement überschreiten, wenn sie im Anhang der Jahresrechnung schlüssig darlegt, dass sie ihre Anlagen sorgfältig auswählt, bewirtschaftet und überwacht, auf die Sicherheit der Erfüllung der Vorsorgezwecke achtet und das Risiko angemessen verteilt (Art. 50 Abs. 4 BVV 2). Umgekehrt darf ein 3a-Guthaben auch vollständig in ein kapitalerhaltendes Produkt oder eine Obligation guter Bonität fliessen (Art. 5 Abs. 3 BVV 3). Darum unterscheiden sich die Aktienquoten der 3a-Strategien stark.

Im Ablauf unterscheiden sich die Angebote so:

  • Umsetzung: Manche Anbieter setzen auf Indexfonds oder ETF, andere auf aktiv verwaltete Fonds, wieder andere auf ein Portfolio aus Einzeltiteln.
  • Wahl der Strategie: Bietet eine Lösung mehrere Strategien mit unterschiedlicher Aktienquote, regeln die Bedingungen des Anbieters, ob ein späterer Wechsel etwas kostet.
  • Mindestbeträge: Ein gesetzlicher Mindestbetrag besteht nicht. Die Schwellen legt jeder Anbieter selbst fest.
  • Wechsel und Bezug: Ob Wertschriften bei einem Anbieterwechsel als Titel übertragen werden, legen die bisherige und die neue Stiftung fest. Wird in Geld übertragen oder bezogen, verkauft die Stiftung die Anteile zum dann geltenden Kurs. Liegen die Kurse tief, wird der Verlust damit endgültig. Mehr dazu im Beitrag Säule 3a kündigen & wechseln.

Bei den direkten Steuern gibt es zwischen Konto und Wertschriften keinen Unterschied: Vor der Fälligkeit sind die Ansprüche aus der Säule 3a von den direkten Steuern befreit (Art. 84 BVG). Besteuert wird erst der Bezug.

Wie viel Zins bringt ein 3a-Konto 2026?

Im September 2026 lag der Medianzins über 107 verglichene 3a-Konten bei 0.2 Prozent, die Spanne reichte von 0 bis 1 Prozent (Quelle: Evaluno, Datenstand 3. September 2026). Eine andere Erhebung mit anderer Methode, das ungewichtete Mittel über 94 Anbieter, ergab im November 2025 einen Durchschnitt von 0.27 Prozent, im Januar 2025 waren es noch 0.61 Prozent (Quelle: moneyland.ch, November 2025).

Die Schweizerische Nationalbank hat ihren Leitzins am 24. September 2026 bei 0 Prozent belassen (Quelle: SNB, 24. September 2026). Die Teuerung lag im September 2026 bei 1.0 Prozent (Quelle: BFS, 1. Oktober 2026). Bei 0.2 Prozent Zins und 1.0 Prozent Teuerung verliert ein Kontoguthaben real rund 0.8 Prozent Kaufkraft im Jahr, solange beide Werte so bleiben.

Dafür hängt das Kontoguthaben nicht von Kursen ab. Ein Ertrag deutlich über dem, was Konten derzeit zahlen, geht in der Regel mit Wertschwankungen und möglichen Verlusten einher.

Werden 3a-Konten bald wieder besser verzinst?

Vorhersagen lässt sich das nicht. Die 3a-Zinsen folgen dem allgemeinen Zinsniveau. «Das generell sinkende Zinsniveau ist auch an der dritten Säule nicht spurlos vorübergegangen», bemerkte Dan Urner, Redaktor bei moneyland.ch, in einer Medienmitteilung vom 6. November 2025 (Quelle: moneyland.ch, November 2025). Einzelne Anbieter zahlen schon heute mehr als der Median. Im September 2026 reichte die Spanne von 0 bis 1 Prozent. Ein Anbieterwechsel ist möglich. Ein Konto hält Geld ohne Kursrisiko. Die Wahl zwischen Konto und Säule-3a-Wertschriften bleibt eine Frage des Horizonts und der Bereitschaft, Schwankungen zu tragen.

Wie entwickelt sich eine Säule-3a-Anlage über die Zeit?

Über kurze Fristen schwankt eine Anlage mit Aktien stark, auch nach unten. Über lange Zeiträume bleibt mehr Zeit, Verluste aufzuholen, eine Garantie dafür gibt es nicht. Ein Konto schwankt dagegen nicht im Wert. Die Übersicht stellt die Lösungstypen nebeneinander.

LösungRenditechance langfristigWertschwankungVerlust möglich
3a-Kontotief, real derzeit unter der Teuerungkeinekeine Kursverluste, real derzeit ja
3a-Fonds mit tiefer Aktienquotemoderatgering bis mittelja
3a-Fonds mit hoher Aktienquotehöherhöher, zwischenzeitliche Verluste üblichja

Einordnung der Lösungstypen, keine konkrete Wertentwicklung und keine Prognose. Höhere Renditechancen gehen mit höheren Wertschwankungen einher. Konditionen und Fondsdaten variieren je nach Anbieter.

Welche Rolle spielt der Aktienanteil für die Vorsorge?

Für die Vorsorge heisst das:

  • Ein Zinskonto schwankt nicht. Ein Kurseinbruch kann das Guthaben deshalb auch kurz vor dem Bezug nicht schmälern.
  • Die Höhe des Aktienanteils hat grossen Einfluss darauf, wie stark eine Lösung schwankt und wie viel sie abwerfen kann.
  • Auch Obligationen schwanken im Kurs, etwa wenn die Zinsen steigen. Ein tiefer Aktienanteil schützt deshalb auch bei kurzem Anlagehorizont nicht vor Verlusten.

Bei Anlagestrategien hilft die bisherige Wertentwicklung, die Arbeitsweise eines Anbieters einzuordnen. Eine Gewähr für die künftige Entwicklung ist sie nicht. Nicht alle Anbieter veröffentlichen ihre Zahlen. Das erschwert den Vergleich.

Anbieter, Produkte, Risiko und Steuern: weitere Vergleichspunkte

Neben Anlageform und Kosten zählen beim Vergleich die Rechtsform des Anbieters, das Risiko und die Steuern.

Bank oder Versicherung: wesentliche Unterschiede

Die Säule 3a gibt es in zwei rechtlichen Formen: als Vorsorgevereinbarung mit einer Bankstiftung und als Vorsorgeversicherung bei einer Versicherung (Art. 1 Abs. 1 BVV 3). Die Unterschiede liegen im Aufbau:

  • Eine 3a-Police verbindet einen Versicherungsschutz, etwa für den Todesfall oder die Erwerbsunfähigkeit, mit dem Sparen für das Alter. Ein Teil der Prämie finanziert den Versicherungsschutz und fliesst nicht in die Anlage.
  • Die Police läuft in der Regel über viele Jahre. Wird sie vorzeitig aufgelöst, erhält man den Rückkaufswert. In den ersten Jahren kann der Rückkaufswert deutlich unter den einbezahlten Prämien liegen.
  • Die FINMA stellte 2023 fest, dass Transparenz und Informationen beim Abschluss von Lebensversicherungen häufig ungenügend waren. Untersucht hatte sie über 85’000 Abschlüsse von Januar 2020 bis März 2021, und zwar von Lebensversicherungen allgemein, nicht nur in der Säule 3a (Quelle: FINMA, 23. August 2023).
  • Eine Banklösung trennt Sparen und Absichern. Ein Risikoschutz kommt dort, falls gewünscht, als separate Versicherung dazu.

Wie passen Risiko und Altersvorsorge zusammen?

Für die Säule 3a gilt, was für jede Anlage gilt: Mehr Renditechance heisst mehr Risiko. Ein Risiko ganz zu vermeiden, hat ebenfalls einen Preis, nämlich den realen Wertverlust auf dem Konto, solange der Zins unter der Teuerung liegt.

Ein wichtiger Faktor ist der Anlagehorizont. Je länger er ist, desto mehr Zeit bleibt, einen Kurseinbruch aufzuholen (siehe Börsencrash). Je näher der Bezug rückt, desto weniger Zeit bleibt dafür. Manche Anbieter senken die Aktienquote auf Wunsch schrittweise, wenn der Bezug näherkommt. Bei nachhaltigen Strategien kommt die Frage dazu, nach welchen Kriterien ein Anbieter auswählt, mehr dazu im Beitrag zu ESG.

Sitz der Vorsorgestiftung

Wer die Schweiz verlässt und das 3a-Guthaben danach bezieht, zahlt eine Quellensteuer, beim Bund (Art. 96 DBG) und beim Kanton (Art. 35 Abs. 1 Bst. g StHG). Die Bundessteuer ist überall gleich hoch. Für die Kantons- und Gemeindesteuer gilt das Recht des Kantons, in dem die auszahlende Stiftung ihren Sitz hat (Art. 38 Abs. 1 Bst. b StHG). Der Sitz der Vorsorgestiftung bestimmt diesen Teil der Steuerbelastung also mit.

Säule 3a und freie Anlagen: die Unterschiede

Die Säule 3a und freie Anlagen ergänzen sich. Sie unterscheiden sich so:

  • Steuern: Einzahlungen in die Säule 3a sind vom steuerbaren Einkommen abziehbar (Art. 33 Abs. 1 Bst. e DBG). Beim Bezug wird das Kapital getrennt vom übrigen Einkommen besteuert (Art. 38 DBG). Beim Bund gilt dafür ein Fünftel des ordentlichen Tarifs. Freie Anlagen kennen keinen Abzug.
  • Verfügbarkeit: Freie Anlagen sind jederzeit verfügbar und kennen keinen Maximalbetrag (zur Säule 3a siehe Säule 3a Maximalbetrag 2025 und 2026). Das 3a-Guthaben ist gebunden und nur in den gesetzlich geregelten Fällen vorzeitig beziehbar.
  • Nachträglicher Einkauf: Seit dem 1. Januar 2025 lassen sich Beitragslücken nachträglich einkaufen, zusätzlich zum ordentlichen Beitrag (Art. 7a BVV 3). Möglich ist das nur für Lücken ab 2025, der erste Einkauf ist 2026 für das Jahr 2025 möglich. Pro Einkaufsjahr sind insgesamt höchstens 7’258 Franken zulässig, im Einkaufsjahr muss der volle ordentliche Beitrag einbezahlt sein, und in den betroffenen Jahren muss ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen bestanden haben. Eingekauft werden können Lücken aus höchstens zehn vorangehenden Jahren (Quelle: BSV, Stand 2026).

Häufige Fragen zum Säule 3a Vergleich

Worauf kommt es beim Säule 3a Vergleich an?

Auf vier Punkte: die Anlageform (Sparkonto, 3a-Fonds oder Wertschriftenlösung), die Kosten und Erträge (TER, Depot- und Bezugsgebühren, beim Konto der Zins), die Flexibilität (Wechsel, Vorbezug, Wegzug) und das Verhältnis von Sicherheit zu Renditechance. Wie stark jeder Punkt zählt, hängt vor allem vom Anlagehorizont ab: Je kürzer er ist, desto weniger Zeit bleibt, Kursverluste aufzuholen.

Sparkonto oder Wertschriftenlösung in der Säule 3a, was ist besser?

Pauschal keine der beiden. Ein 3a-Konto schwankt nicht im Wert, verliert aber real an Kaufkraft, solange der Zins unter der Teuerung liegt. Eine Wertschriftenlösung mit Aktienanteil kann über lange Zeiträume mehr abwerfen, schwankt aber und kann auch Verluste bringen.

Wie hoch ist der Maximalbetrag der Säule 3a 2026?

2026 dürfen Erwerbstätige mit Pensionskasse als ordentlichen Beitrag höchstens 7’258 Franken einzahlen. Erwerbstätige ohne Pensionskasse, etwa Selbstständige, können bis zu 20 Prozent des Erwerbseinkommens einzahlen, höchstens 36’288 Franken. Beide Beträge leiten sich aus dem oberen Grenzbetrag des BVG ab und galten schon 2025. Seit 2026 ist zusätzlich ein Einkauf für Beitragslücken ab 2025 möglich. Er setzt voraus, dass im Einkaufsjahr der volle ordentliche Beitrag einbezahlt ist, und ist auf 7’258 Franken pro Einkaufsjahr begrenzt, auch für Personen ohne Pensionskasse.

Lohnt sich das 3a-Sparkonto 2026 noch?

Der Steuerabzug gilt beim Konto genauso wie bei Wertschriften. Der Zins liegt aber mit einem Median von 0.2 Prozent (September 2026) unter der Teuerung, die im September 2026 bei 1.0 Prozent lag. Real nimmt das Guthaben damit ab. Dafür schwankt es nicht im Wert.

Welche Kosten zählen beim Säule 3a Vergleich?

Beim Konto vor allem Bezugs- und Wechselgebühren. Bei Fonds- und Wertschriftenlösungen die laufende Gesamtkostenquote (TER) sowie allfällige Depot-, Ausgabe- und Rücknahmegebühren. Weil die Kosten die Nettorendite jedes Jahr mindern, summieren sie sich über Jahrzehnte.

Florian Rümmelein
Über den Autor

Florian Rümmelein

CEO & Co-Founder bei Everon
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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Rechts- oder Steuerberatung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Everon AG ist von der FINMA bewilligter Vermögensverwalter gemäss FINIG. Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Erträge.

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