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Affluent Banking: Die wohlhabende Mittelschicht gezielt ansprechen

Blog
von Lilais Funk
Affluent Banking: Die wohlhabende Mittelschicht gezielt ansprechen

Schweizer Banken sitzen auf einem ungenutzten Schatz.

Schweizer Banken sitzen auf einem ungenutzten Schatz. Während sie sich intensiv um Retail-Kunden und vermögende Privatkunden kümmern, bleibt ein lukratives Segment weitgehend unbeachtet: die wohlhabende Mittelschicht mit Vermögen zwischen 200’000 und 2 Millionen Franken. Diese Gruppe macht ein Viertel der Schweizer Bevölkerung aus und verfügt über 40 Prozent des gesamten Onshore-Vermögens. Warum lassen so viele Finanzinstitute dieses Potenzial brach liegen? Die Antwort liegt in veralteten Geschäftsmodellen und dem Fehlen gezielter Strategien für das Affluent-Segment.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Affluent-Kunden sind Personen mit bankfähigem Vermögen zwischen CHF 200’000 und CHF 2 Mio. – die gehobene Mittelschicht
  • Marktpotenzial : 25 Prozent der Schweizer Bevölkerung besitzen gemeinsam CHF 750 Milliarden (Prognose bis 2025)
  • Hauptbedürfnisse : Niedrige Gebühren (74 Prozent), Altersvorsorge (59 Prozent) und nahtlose digitale Services
  • Das Paradox : 71 Prozent überschätzen ihre eigene Finanzkompetenz erheblich
  • Die Chance : Banken haben keine umfassende Strategie für dieses wachsende Segment entwickelt
  • Erfolgreiche Lösung : Hybride Modelle verbinden persönliche Beratung mit digitaler Effizienz

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Was ist Affluent Banking und warum gewinnt es an Bedeutung?

Der Begriff “Affluent” stammt aus dem Englischen und bedeutet wohlhabend. Im Banking beschreibt er jenes Kundensegment, das zwischen klassischen Retail-Kunden und High Net Worth Individuals (HNWIs) angesiedelt ist. Diese gehobene Mittelschicht verfügt über ausreichend Kapital, um von professioneller Vermögensverwaltung zu profitieren, erreicht aber nicht die Schwelle zum traditionellen Private Banking.

Drei Kundensegmente prägen das Schweizer Banking: Retail-Kunden mit Vermögen unter CHF 200’000 erhalten standardisierte Produkte und Self-Service-Lösungen. Affluent-Kunden bewegen sich in der Zone zwischen CHF 200’000 und CHF 2 Millionen. Private-Banking-Kunden mit Vermögen über CHF 2 Millionen geniessen höchst individualisierte Betreuung durch dedizierte Relationship Manager.

Die Abgrenzung variiert je nach Institut. Einige Banken definieren bereits Mass Affluents ab CHF 100’000, um die Zielgruppe breiter zu fassen. Das untere Wohlstandssegment (CHF 200’000 bis CHF 500’000) unterscheidet sich dabei vom oberen Segment (CHF 500’000 bis CHF 2 Mio.) in Bezug auf Beratungsintensität und Produktkomplexität.

Das Affluent-Segment in der Schweiz: Ein Milliarden-Markt

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Rund ein Viertel der erwachsenen Schweizer Bevölkerung gehört zum Affluent-Segment. Diese kapitalkräftigen Kunden vereinigen fast 40 Prozent des hiesigen Onshore-Finanzvermögens von rund CHF 2 Billionen auf sich. Das entspricht einem beeindruckenden Volumen, das bis 2025 auf etwa CHF 750 Milliarden anwachsen wird.

Die Wachstumsprognosen erscheinen attraktiv: Das untere Wohlstandssegment wächst mit einer jährlichen Rate von 1.9 Prozent , während das obere Segment sogar 3.9 Prozent jährlich zulegt. Dieses gesunde Marktwachstum bietet erhebliche Geschäftsmöglichkeiten für Finanzdienstleister, die bereit sind, massgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.

Besonders bemerkenswert: Etwa 500’000 vermögende Privatkunden in der Schweiz verzichten auf die steuerlich begünstigte Säule 3a. Sie lassen damit Jahr für Jahr erhebliche Steuerersparnisse und Renditen ungenutzt verstreichen. Wer nicht handelt, verschenkt bares Geld.

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Die wohlhabende Mittelschicht: Bedürfnisse zwischen Anspruch und Realität

Welche Themen beschäftigen Affluent-Kunden wirklich? Die Planung der Altersvorsorge führt die Liste mit 59 Prozent klar an. Der Unterhalt der Familie folgt mit 45 Prozent. Diese Schwerpunkte bleiben erstaunlich stabil – selbst globale Krisen wie der Ukrainekrieg oder steigende Inflation ändern daran wenig.

Bei der Bankenwahl zählt vor allem eines: niedrigeGebühren. Für 74 Prozent der Befragten ist dies der entscheidende Faktor. Gleichzeitig wünschen sie sich nahtlose Bankdienstleistungen über alle Kanäle – vom Online-Banking über mobile Apps bis zur persönlichen Beratung. Diese Omnichannel-Erwartung stellt traditionelle Institute vor Herausforderungen.

Das Vertrauen in etablierte Finanzinstitute bleibt hoch. 76 Prozent der vermögenden Privatkunden vertrauen ihrer klassischen Hausbank. Nur 8 Prozent würden ihr Geld einem Technologieunternehmen anvertrauen. Trotz dieser Vertrauensbasis nutzen lediglich 25 Prozent aktive Beratungsangebote, und nur 21 Prozent mandatieren ihre Bank mit dem Management ihrer Ersparnisse. Immerhin 35 Prozent wickeln Aufträge wie Aktienkäufe ohne jegliche Beratung ab.

Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung. 72 Prozent der Affluent-Kunden geben an, dass ESG-Kriterien ihnen wichtig seien. Doch nur 12 Prozent investieren tatsächlich mehr als die Hälfte ihres Vermögens in nachhaltig gekennzeichnete Assets. Die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit könnte kaum grösser sein.

Das gefährliche Missverständnis: Wenn Selbstvertrauen auf Wissenslücken trifft

Ein bemerkenswertes Paradox prägt das Affluent-Segment: 71 Prozent sind überzeugt, dass sie einschätzen können, welchen Risikograd sie eingehen sollten. Fast zwei Drittel (63 Prozent) glauben, bei Finanzthemen kompetent mitreden zu können. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) vertraut den eigenen Fähigkeiten bei der Geldanlage.

Die Realität zeichnet ein anderes Bild. Nur 28 Prozent haben sich klare Renditeziele gesetzt. Lediglich 16 Prozent verstehen komplexere Finanzinstrumente wie Derivate wirklich. Diese Diskrepanz zwischen Selbsteinschätzung und tatsächlicher Kompetenz ist mehr als ein akademisches Problem – sie führt zu kostspieligen Fehlentscheidungen.

Das Investmentverhalten offenbart weitere Widersprüche. 75 Prozent legen ihr Geld in Aktien an, aber nur 48 Prozent nutzen Fonds oderETFs, die sich hervorragend für diversifizierte Portfolios eignen würden. Der sogenannte Dunning-Kruger-Effekt scheint hier voll durchzuschlagen: Menschen wissen gerade genug, um gefährlich für ihr eigenes Vermögen zu werden.

Besonders gravierend: 31 Prozent verfügen nicht über einSäule-3a-Konto. Sie verzichten damit auf erhebliche Steuervorteile und die Chance auf langfristigen Vermögensaufbau. Hier zeigt sich deutlich, wie Selbstüberschätzung in Kombination mit Wissenslücken zu messbaren Opportunitätskosten führt.

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Warum traditionelle Banken das Affluent-Segment vernachlässigen

Die meisten Schweizer Banken haben keine dezidierte Strategie für vermögende Privatkunden entwickelt. Retail-Banken behandeln Affluent-Kunden häufig als “grosse Privatkunden” und bieten ihnen lediglich standardisierte Produkte an. Die Beratungskapazität reicht oft nicht aus, um auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.

Private Banking-Institute zeigen sich zurückhaltend. Viele akzeptieren Affluent-Kunden nur dann, wenn diese wahrscheinlich bald zu HNWIs werden. Die Vermögensschwelle von CHF 1 bis 2 Millionen für klassisches Private Banking bleibt für die meisten Affluents unerreichbar. Sie fallen damit durch das Raster.

Die traditionelle Kosten-Nutzen-Kalkulation spielt eine Rolle. Persönliche Beratung durch hochqualifizierte Relationship Manager ist teuer. Bei mittleren Vermögen erscheinen die Margen zu gering, um den Aufwand zu rechtfertigen. Dieses Denken ignoriert jedoch das enorme Gesamtpotenzial des Segments und die Möglichkeiten der Digitalisierung.

Mangelnde digitale Infrastruktur erschwert die Skalierung. Viele Institute haben ihre Prozesse nicht ausreichend automatisiert, um effiziente Mass-Customization zu ermöglichen. Die verbesserungsfähige Integration verschiedener Kundenkanäle führt zu suboptimalen Kundenerlebnissen. Wo Retail zu unpersönlich und Private Banking zu kostspielig wirkt, entsteht eine Lücke, die innovative Anbieter füllen können.

Private Banking vs. Affluent Banking: Mehr als nur Vermögensgrenzen

KriteriumRetail BankingAffluent BankingPrivate Banking
Vermögen< CHF 200’000CHF 200’000 - 2 Mio.> CHF 2 Mio.
BeratungsmodellSelf-Service, standardisiertHybrid: digital + persönlichDedizierter Relationship Manager
GebührenstrukturNiedrig, pauschalModerat, transparentPremium, individuell
ProduktkomplexitätEinfach (Fonds, ETFs)Mittel (strukturiert, diversifiziert)Hoch (Derivate, Alternative Assets)
KontakthäufigkeitBei BedarfRegelmässig, flexibelIntensiv, proaktiv
Digitale ServicesPrimärGleichwertig mit persönlichErgänzend
MindestanlageKeineAb CHF 200’000Ab CHF 1-2 Mio.

Der Unterschied zwischen Private Banking und Affluent Banking liegt nicht nur in der Vermögensschwelle. Private Banking bietet höchst individualisierte Lösungen, Zugang zu exklusiven Investments und umfassende Dienstleistungen von der Nachlassplanung bis zur Kunstberatung. Ein persönlicher Berater steht jederzeit zur Verfügung.

Affluent Banking setzt auf intelligente Skalierung. Anlageberatung für wohlhabende Kunden kombiniert standardisierte, kosteneffiziente Prozesse mit der Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen bei wichtigen Entscheidungen. Die Vermögensstrategie ab 250’000 Franken nutzt digitale Tools für Routineaufgaben und spart die menschliche Expertise für komplexe Fragen auf.

Dieser hybride Ansatz senkt die Kosten erheblich. Während Private Banking jährliche Gebühren von 0.8 bis 1.5 Prozent verlangt, liegen die Kosten im Affluent Banking typischerweise zwischen 0.4 und 0.8 Prozent. Gleichzeitig erhalten Kunden Zugang zu professionellen Anlagestrategien und wissenschaftlich fundierten Portfolios.

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Erfolgreiche Ansätze: Wie Affluent Banking funktioniert

Mass Customization lautet das Zauberwort. Gemeint ist die Fähigkeit, massenhaft massgeschneiderte Anlagelösungen zu liefern. Moderne Technologie ermöglicht es, Kundenprofile detailliert zu analysieren und automatisiert passende Strategien vorzuschlagen. Was früher nur vermögenden Privatkunden vorbehalten war, wird durch Skalierung für die gehobene Mittelschicht zugänglich.

Hybride Modelle vereinen das Beste aus beiden Welten. Sie bieten die Effizienz digitaler Prozesse für das Tagesgeschäft und persönliche Beratung für wichtige Lebensentscheidungen. Kunden können über mobile Apps jederzeit ihr Portfolio einsehen, Transaktionen durchführen und Berichte abrufen. Gleichzeitig steht bei Bedarf ein qualifizierter Berater zur Verfügung.

Künstliche Intelligenz und Big Data spielen eine wachsende Rolle. Durch die Analyse von Kundendaten lassen sich Bedürfnisse antizipieren und proaktiv relevante Vorschläge unterbreiten. Risikoprofile werden präziser erstellt, Rebalancing erfolgt automatisiert, und Steueroptimierungen werden systematisch identifiziert. Technologie wird zum Werkzeug, nicht zum Selbstzweck.

Transparente Gebührenmodelle schaffen Vertrauen. Einfach strukturierte, verständliche Kosten lassen sich leicht kommunizieren und vermeiden böse Überraschungen. All-inclusive-Gebühren ohne versteckte Kosten entsprechen dem Bedürfnis nach Klarheit. Diese Transparenz unterscheidet moderne Anbieter von traditionellen Instituten mit komplexen Preisstrukturen.

Der Fokus verschiebt sich von reinen Transaktionen zur ganzheitlichen Lebensplanung. Statt nur einzelne Investments zu empfehlen, begleiten erfolgreiche Anbieter ihre Kunden als lebenslanger Finanzcoach. Sie adressieren die brennenden Themen Altersvorsorge und Familienabsicherung systematisch und bieten Lösungen, die sich an Lebensabschnitten orientieren.

Digitale Vermögensverwaltung: Innovation trifft auf Kundenbedürfnisse

Robo-Advisors haben den Markt aufgemischt. Diese vollautomatisierten Plattformen erstellen Portfolios basierend auf Algorithmen und rebalancieren sie regelmässig. Die Kosten liegen deutlich unter traditioneller Vermögensverwaltung. Für preissensitive Affluent-Kunden erscheinen sie attraktiv.

Doch rein digitale Lösungen stossen an Grenzen. Bei komplexen Lebenssituationen, etwa vor der Pensionierung oder bei einer Erbschaft, wünschen sich Kunden menschlichen Rat. Emotionale Aspekte von Finanzentscheidungen lassen sich nicht vollständig algorithmisieren. Die Frage “Kann ich mir diesen Traum leisten?” benötigt mehr als eine Berechnung.

Der hybride Ansatz erweist sich als Königsweg. Er kombiniert die Kosteneffizienz und Skalierbarkeit digitaler Prozesse mit der Empathie und Erfahrung menschlicher Berater.

Mobile-First-Strategien gewinnen an Bedeutung. Die nächste Generation von Affluent-Kunden – Millennials und Gen Z mit wachsendem Vermögen – erwartet nahtlose Smartphone-Erlebnisse. Apps müssen intuitiv sein, Echtzeit-Informationen liefern und dennoch Sicherheit auf höchstem Niveau bieten. Wer hier nicht investiert, verliert den Anschluss an künftige Kundengenerationen.

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Everon’s Ansatz: Tradition und Technologie im Einklang

Everon verbindet Schweizer Bankentradition mit digitaler Innovation. Als FINMA-regulierter Vermögensverwalter bietet das Unternehmen die Sicherheit und Seriosität, die 76 Prozent der Affluent-Kunden bei klassischen Banken schätzen. Gleichzeitig nutzt Everon modernste Technologie, um Investmentlösungen für vermögende Privatkunden effizient bereitzustellen.

Der systematische, wissenschaftlich fundierte Ansatz adressiert direkt das Problem der Selbstüberschätzung. Die Everon Portfolio Engine filtert das Anlageuniversum nach quantitativen Kriterien und berechnet Faktor-Scores. Dieser emotionslose Auswahlprozess vermeidet “Behavioral Biases” – jene psychologischen Fallen, in die auch versierte Anleger häufig tappen.

Verschiedene Strategien decken unterschiedliche Bedürfnisse ab. Die Smart Global Markets Strategie bildet globale Finanzmärkte kostengünstig ab und entspricht damit dem Wunsch nach niedrigen Gebühren. Sie setzt auf ETFs und Indexfonds, teilweise mit Fokus auf Momentum oder Quality. Für Affluent-Kunden, die Wert auf Kosteneffizienz legen, eine ideale Lösung.

Die Multifactor-Strategie nutzt mehrere Faktoren gleichzeitig: Value, Momentum, Quality und Size. Durch die Kombination verschiedener Ansätze entsteht ein robustes Portfolio, das in unterschiedlichen Marktphasen funktioniert.

Für Vermögensberater ermöglicht Co-Branding eine individuell angepasste Version der Everon-App. Das eigene Branding erscheint neben jenem von Everon, sodass Kunden eine konsistente Erfahrung erhalten. Dies unterstützt Berater dabei, vermögende Kunden gezielt anzusprechen , ohne eigene technologische Infrastruktur aufbauen zu müssen.

So sprechen Sie Affluent-Kunden erfolgreich an

  • Verstehen Sie echte Bedürfnisse statt oberflächlicher Wünsche. Die Zahlen zeigen: Altersvorsorge und Familienabsicherung stehen im Zentrum. Entwickeln Sie Lösungen, die genau diese Lebensphasen adressieren, statt generische Produkte anzubieten.
  • Bieten Sie Transparenz bei allen Kosten. Die Bedeutung niedriger Gebühren für 74 Prozent der Kunden ist kein Zufall. Einfache, klare Preisstrukturen ohne versteckte Kosten schaffen Vertrauen und erleichtern die Entscheidung.
  • Schaffen Sie nahtlose Omnichannel-Erlebnisse. Ihre Kunden erwarten, jederzeit über ihr bevorzugtes Medium Zugang zu haben – ob Smartphone-App, Web-Plattform oder persönliches Gespräch. Die Übergänge müssen reibungslos funktionieren.
  • Setzen Sie auf Bildung statt Bevormundung. Die Selbstüberschätzung vieler Affluent-Kunden erfordert diplomatisches Vorgehen. Bieten Sie wertvolles Bildungsmaterial an, das Kompetenz vermittelt, ohne herablassend zu wirken.
  • Denken Sie langfristig und partnerschaftlich. Transaktionale Beziehungen reichen nicht. Positionieren Sie sich als verlässlicher Begleiter über verschiedene Lebensphasen hinweg. Wer heute CHF 300’000 besitzt, könnte morgen ein HNWI sein.
  • Nutzen Sie Daten intelligent und ethisch. Künstliche Intelligenz kann helfen, Bedürfnisse zu antizipieren und massgeschneiderte Vorschläge zu unterbreiten. Achten Sie dabei auf Datenschutz und transparente Kommunikation über die Nutzung.
  • Kombinieren Sie Standardisierung mit Individualisierung. Mass Customization ermöglicht es, effizient zu bleiben und trotzdem auf persönliche Umstände einzugehen. Automatisieren Sie Routineprozesse, sparen Sie menschliche Expertise für komplexe Fragen.

zukunft

Die Zukunft gehört jenen, die heute handeln

Das Wachstumspotenzial bis 2025 ist beeindruckend, doch der wahre Wert liegt im langfristigen Trend. Die gehobene Mittelschicht wächst stetig, getrieben durch erfolgreiche Berufskarrieren und Vermögensübertragungen. Wer dieses Segment heute erschliesst, sichert sich Kundenbeziehungen für Jahrzehnte.

Der Generationenwechsel verändert Erwartungen fundamental. Jüngere Affluent-Kunden sind Digital Natives. Sie erwarten App-basierte Services, Echtzeit-Transparenz und nachhaltige Investments. Gleichzeitig schätzen sie persönliche Beratung bei wichtigen Entscheidungen. Institute, die beide Welten verbinden, werden gewinnen.

Regulatorische Rahmenbedingungen bleiben stabil. Die FINMA-Aufsicht gewährleistet hohe Standards und schützt Kunden. Für seriöse Anbieter ist dies ein Vorteil – sie können sich durch Compliance von dubiosen Anbietern abgrenzen. Vertrauen bleibt die Währung im Wealth Management.

Technologische Trends beschleunigen sich. Künstliche Intelligenz wird noch präzisere Portfolios ermöglichen. Blockchain-Technologie könnte neue Anlageklassen erschliessen. ESG-Integration wird vom Nischenthema zum Standard. Wer Innovation umarmt statt fürchtet, öffnet sich neue Möglichkeiten.Das Affluent-Segment ist kein Zwischenmarkt mehr, sondern ein eigenständiges, attraktives Geschäftsfeld. Die wohlhabende Mittelschicht verdient massgeschneiderte Lösungen, die ihren Bedürfnissen gerecht werden. Schweizer Banken und moderne Vermögensverwalter wie Everon, die dieses Potenzial erkennen und strategisch angehen, werden die Gewinner von morgen sein. Die Frage lautet nicht ob, sondern wann Sie beginnen, diesen Markt gezielt zu erschliessen.

Lilais Funk
Über den Autor

Lilais Funk

CMO & Co-Founder bei Everon
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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Everon AG ist von der FINMA bewilligter Vermögensverwalter gemäss FINIG. Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Erträge.

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