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Ratgeber

Anlegen & Investieren

Anlegen bezeichnet das gezielte Investieren von Kapital in Vermögenswerte wie Aktien, Obligationen, Fonds oder Immobilien mit dem Ziel, das Vermögen über die Zeit aufzubauen. Im Zentrum stehen die Anlagestrategie, die zum persönlichen Anlagehorizont und zur Risikofähigkeit passt, sowie die Diversifikation über mehrere Anlageklassen. Jede Anlage ist mit Chancen und Risiken verbunden, und der Wert der Anlagen unterliegt Marktschwankungen.

Das Wichtigste in Kürze

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Diversifikation verteilt das Kapital über verschiedene Titel, Anlageklassen, Branchen und Regionen. Sie kann das Risiko einzelner Positionen abfedern, schliesst Verluste aber nicht aus, da Anlagen Marktschwankungen unterliegen.

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Ein ETF (börsengehandelter Fonds) bildet meist einen Index nach und wird wie eine Aktie an der Börse gehandelt; in der Schweiz ist die SIX Swiss Exchange der primäre Handelsplatz. Aktiv verwaltete Fonds verfolgen dagegen das Ziel, durch Titelauswahl von einer Vergleichsgrösse abzuweichen, und weisen in der Regel höhere Kosten auf.

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In Schweizer Immobilien lässt sich direkt über Wohn- oder Renditeliegenschaften oder indirekt über regulierte Immobilienfonds und Immobilienaktien anlegen; viele dieser kollektiven Kapitalanlagen unterstehen dem Kollektivanlagengesetz und werden an der SIX gehandelt.

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Vor einer Vermögensverwaltung erhebt ein FINMA-regulierter Vermögensverwalter ein Risikoprofil aus Risikofähigkeit und Risikobereitschaft (Art. 11 f. FIDLEG). Es bildet die Grundlage der Anlagestrategie. Vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für künftige Erträge.

Quellen: FINMA · fedlex · SBA

Häufige Fragen zu Anlegen & Investieren

Diversifikation bedeutet, Kapital über verschiedene Titel, Anlageklassen, Branchen und Regionen zu verteilen, statt alles auf eine Position zu setzen. Entwickelt sich ein Bereich schlecht, können andere das teilweise ausgleichen. Diversifikation kann das Risiko reduzieren, garantiert aber keinen Gewinn und schützt nicht vor Verlusten, da alle Anlagen Marktschwankungen unterliegen.
Ein passiver Fonds, etwa ein ETF, bildet einen Index nach und strebt dessen Wertentwicklung an, meist zu tiefen Kosten. Ein aktiv verwalteter Fonds versucht über die Titelauswahl eines Fondsmanagers, von einer Vergleichsgrösse abzuweichen, und ist in der Regel teurer. Welcher Ansatz passt, hängt von Anlagezielen, Kosten und Anlagehorizont ab. Vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für künftige Erträge.
Möglich ist eine direkte Anlage über den Kauf von Wohn- oder Renditeliegenschaften oder eine indirekte über Immobilienfonds und Immobilienaktien. Indirekte Anlagen sind oft bereits ab kleineren Beträgen zugänglich und an der Börse handelbar, während direkte Anlagen mehr Kapital und Verwaltungsaufwand erfordern. Beide Wege sind mit Marktschwankungen und Risiken verbunden.
Eine Anlagestrategie richtet sich nach dem Anlagehorizont, den finanziellen Zielen sowie der persönlichen Risikofähigkeit und Risikobereitschaft. Daraus ergibt sich, wie das Kapital über Anlageklassen verteilt wird. Bei der Vermögensverwaltung erhebt ein FINMA-regulierter Vermögensverwalter dazu ein Risikoprofil. Die hier dargestellten Informationen sind allgemeiner Natur und stellen keine Anlageberatung dar.
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