

Ratgeber
Private Markets
Private Markets bezeichnen Anlagen ausserhalb der Börse: Private Equity, Private Debt, Infrastruktur und nicht kotierte Immobilien. Investoren stellen Kapital über mehrjährige Laufzeiten bereit und erhalten Zugang zu Unternehmen und Projekten, die an öffentlichen Märkten nicht handelbar sind. In der Schweiz stehen viele dieser Anlagen qualifizierten Anlegern offen.
Das Wichtigste in Kürze
Als qualifizierter Anleger gilt nach FIDLEG unter anderem, wer netto über mindestens CHF 2 Mio. Finanzanlagen verfügt und dies schriftlich bestätigt.
Private-Markets-Anlagen sind in der Regel illiquide: Kapital ist häufig über sieben bis zehn Jahre oder länger gebunden.
Seit 2024 erleichtert der Limited Qualified Investor Fund (L-QIF) qualifizierten Anlegern den Zugang zu Schweizer Vehikeln ohne FINMA-Einzelgenehmigung.
Private Markets dienen primär der Diversifikation; sie unterliegen Markt-, Liquiditäts- und Ausfallrisiken. Vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für künftige Erträge.
Quellen: FIDLEG · KAG · FINMA
Häufige Fragen zu Private Markets
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