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Moderne Glasfassaden im Finanzdistrikt

Ratgeber

Private Markets

Private Markets bezeichnen Anlagen ausserhalb der Börse: Private Equity, Private Debt, Infrastruktur und nicht kotierte Immobilien. Investoren stellen Kapital über mehrjährige Laufzeiten bereit und erhalten Zugang zu Unternehmen und Projekten, die an öffentlichen Märkten nicht handelbar sind. In der Schweiz stehen viele dieser Anlagen qualifizierten Anlegern offen.

Das Wichtigste in Kürze

01

Als qualifizierter Anleger gilt nach FIDLEG unter anderem, wer netto über mindestens CHF 2 Mio. Finanzanlagen verfügt und dies schriftlich bestätigt.

02

Private-Markets-Anlagen sind in der Regel illiquide: Kapital ist häufig über sieben bis zehn Jahre oder länger gebunden.

03

Seit 2024 erleichtert der Limited Qualified Investor Fund (L-QIF) qualifizierten Anlegern den Zugang zu Schweizer Vehikeln ohne FINMA-Einzelgenehmigung.

04

Private Markets dienen primär der Diversifikation; sie unterliegen Markt-, Liquiditäts- und Ausfallrisiken. Vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für künftige Erträge.

Quellen: FIDLEG · KAG · FINMA

Häufige Fragen zu Private Markets

Private Markets umfassen Kapitalanlagen, die nicht an einer Börse gehandelt werden, etwa Beteiligungen an nicht kotierten Unternehmen (Private Equity), private Kreditfinanzierungen (Private Debt), Infrastruktur und direkte Immobilien. Anleger binden ihr Kapital über mehrere Jahre und tragen dafür Liquiditäts- und Marktrisiken.
Viele Private-Markets-Vehikel stehen in der Schweiz ausschliesslich qualifizierten Anlegern offen. Dazu zählen institutionelle Investoren sowie vermögende Privatpersonen, die nach FIDLEG die Voraussetzungen erfüllen, etwa netto mindestens CHF 2 Mio. Finanzanlagen und eine entsprechende schriftliche Erklärung.
Die wichtigsten Risiken sind Illiquidität (Kapital ist über Jahre gebunden), Bewertungsunsicherheit (keine täglichen Marktpreise) sowie Markt- und Ausfallrisiken einzelner Beteiligungen. Eine breite Streuung über Manager, Jahrgänge und Sektoren kann diese Risiken mindern, beseitigt sie aber nicht. Vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für künftige Erträge.
Private Markets werden meist als Ergänzung zu liquiden Anlagen eingesetzt, um die Diversifikation zu erhöhen und von langfristigen Entwicklungen zu profitieren. Die sinnvolle Quote hängt von Anlagehorizont, Liquiditätsbedarf und Risikofähigkeit ab. Dies stellt keine Anlageberatung dar.
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