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Glossar

Sekundärmarkt

Sekundärmarkt bezeichnet den Markt, auf dem bereits emittierte strukturierte Produkte und Wertschriften nach der ursprünglichen Emission zwischen Anlegern gehandelt werden. Bei strukturierten Produkten stellt häufig der Emittent selbst die Liquidität als Market Maker. Die Handelbarkeit kann eingeschränkt sein, besonders in volatilen Marktphasen.

Auf einen Blick

01

Der Sekundärmarkt ermöglicht einen vorzeitigen Ausstieg vor Verfall, oft jedoch mit einer Geld-Brief-Spanne (Spread).

02

Illiquidität im Sekundärmarkt kann dazu führen, dass ein vorzeitiger Verkauf nur zu ungünstigen Preisen möglich ist.

03

Der Marktwert im Sekundärmarkt kann unter dem rechnerischen Wert liegen, etwa durch eine Ausweitung der Credit-Spreads.

Häufige Fragen

In der Regel stellt der Emittent als Market Maker An- und Verkaufspreise im Sekundärmarkt. Ein Verkauf ist damit grundsätzlich möglich, jedoch zu einem Preis, der unter dem theoretischen Wert liegen kann. In ausserordentlichen Marktsituationen kann die Liquidität eingeschränkt oder der Spread stark ausgeweitet sein.

Quellen: Swiss Structured Products Association (SSPA)