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Glossar

Klumpenrisiko

Ein Klumpenrisiko entsteht, wenn ein grosser Teil eines Vermögens auf eine einzelne Anlage, eine Branche, eine Region oder einen Schuldner konzentriert ist. Verliert diese Position an Wert, wirkt sich das überproportional auf das Gesamtvermögen aus. Klumpenrisiken sind das Gegenteil von Diversifikation. Sie können auch unbeabsichtigt entstehen, etwa durch Aktien des eigenen Arbeitgebers oder eine dominierende Immobilie.

Auf einen Blick

01

Ein Klumpenrisiko liegt vor, wenn ein grosser Teil des Vermögens auf eine einzelne Position konzentriert ist.

02

Verluste dieser Position wirken sich überproportional auf das Gesamtvermögen aus.

03

Klumpenrisiken lassen sich durch Diversifikation verringern.

Häufige Fragen

Klumpenrisiken entstehen oft schleichend, etwa wenn jemand viele Aktien des eigenen Arbeitgebers hält oder wenn eine einzelne Immobilie den Grossteil des Vermögens ausmacht. Auch eine starke Konzentration auf eine Branche oder Währung kann ein Klumpenrisiko sein. Eine regelmässige Übersicht über die Gesamtvermögensstruktur hilft, solche Konzentrationen zu erkennen.
Ein Klumpenrisiko lässt sich durch Diversifikation reduzieren, also durch die Verteilung des Vermögens auf mehrere Anlagen, Branchen und Regionen. Wichtig ist, das gesamte Vermögen zu betrachten, nicht nur einzelne Depots. So werden Konzentrationen sichtbar und können breiter abgestützt werden.