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Glossar

Immobilienfonds

Ein Immobilienfonds ist eine kollektive Kapitalanlage, die das Geld vieler Anlegerinnen und Anleger bündelt und in Immobilien wie Wohn- oder Geschäftsliegenschaften investiert. Über Fondsanteile können Anlegerinnen indirekt am Immobilienmarkt teilnehmen, ohne selbst Liegenschaften zu kaufen. Erträge entstehen vor allem aus Mieteinnahmen und allfälligen Wertveränderungen der Liegenschaften. In der Schweiz unterstehen Immobilienfonds dem Kollektivanlagengesetz (KAG, SR 951.31).

Auf einen Blick

01

Ein Immobilienfonds bündelt Anlegergelder und investiert in Wohn- oder Geschäftsliegenschaften.

02

Anlegerinnen nehmen indirekt am Immobilienmarkt teil, ohne selbst Liegenschaften zu kaufen.

03

Erträge stammen vor allem aus Mieteinnahmen; der Wert kann schwanken und ist nicht garantiert.

Häufige Fragen

Bei einem Immobilienfonds erwirbt man Fondsanteile und nimmt so indirekt am Immobilienmarkt teil, ohne selbst eine Liegenschaft zu besitzen und zu verwalten. Das Vermögen ist auf mehrere Objekte verteilt, und kotierte Fondsanteile lassen sich oft einfacher handeln als eine einzelne Immobilie. Der direkte Kauf bedeutet hingegen vollständiges Eigentum, aber auch vollen Verwaltungsaufwand und ein Klumpenrisiko.
Nein. Erträge stammen vor allem aus Mieteinnahmen und können je nach Vermietung und Marktlage schwanken. Auch der Wert der Fondsanteile kann steigen oder fallen. Eine garantierte Rendite gibt es nicht.

Quellen: Kollektivanlagengesetz (KAG, SR 951.31), Fedlex