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Glossar

Hurdle Rate

Die Hurdle Rate ist die Mindestrendite, die ein Fonds erreichen muss, bevor der General Partner am Gewinn beteiligt wird. Sie wird bei der Auflegung vertraglich festgelegt und ist die Schwelle, ab der Carried Interest überhaupt entsteht. Sie ist eine Vergütungsschwelle, keine zugesagte Rendite.

Auf einen Blick

  • Wird die Hurdle Rate nicht überschritten, entsteht kein Carried Interest. Die Management Fee fällt davon unabhängig weiter an.
  • Die Höhe der Hurdle Rate wird pro Fonds vertraglich vereinbart. Einen vorgeschriebenen Wert gibt es nicht.
  • Es gibt zwei Ausgestaltungen. Bei einer harten Hurdle beteiligt sich der General Partner nur am Gewinn oberhalb der Schwelle. Bei einer Catch-up-Klausel holt er nach Überschreiten den Anteil auf die gesamte Rendite nach. Für den Nettoertrag der Anleger ist der Unterschied erheblich.
  • Die Hurdle Rate ist eine Vergütungsschwelle, keine Renditeerwartung. Sie sagt nichts darüber aus, welche Rendite ein Fonds erzielen wird.

Häufige Fragen

Nein. Sie legt nur fest, ab welcher Rendite der Fondsmanager an den Gewinnen partizipiert. Bleibt der Fonds darunter, erhalten die Anleger keine Ausgleichszahlung, sondern der Manager erhält lediglich keinen Carried Interest. Verluste bleiben Verluste.