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Glossar

ETF (Exchange Traded Fund)

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, der meist einen Index nachbildet, etwa einen Aktien- oder Obligationenindex. Über einen einzigen Anteil erhält die Anlegerin Zugang zu einem ganzen Korb von Wertpapieren und damit eine breite Streuung. ETF werden wie Aktien laufend an der Börse gehandelt und sind in der Regel kostengünstig. Der Wert eines ETF schwankt mit dem zugrunde liegenden Markt.

Auf einen Blick

01

Ein ETF bildet meist einen Index ab und bündelt viele Wertpapiere in einem einzigen Anteil.

02

ETF werden fortlaufend an der Börse gehandelt und weisen in der Regel tiefe laufende Kosten auf.

03

Der Wert schwankt mit dem nachgebildeten Markt; eine breite Streuung beseitigt das Marktrisiko nicht.

Häufige Fragen

Ein ETF wird fortlaufend an der Börse gehandelt und bildet meist passiv einen Index nach, oft zu tiefen Kosten. Ein klassischer Anlagefonds wird in der Regel einmal täglich zum Nettoinventarwert abgerechnet und kann aktiv verwaltet werden. Beide bündeln viele Wertpapiere in einem Produkt, unterscheiden sich aber in Handel und Verwaltungsansatz.
Nein. Eine breite Streuung kann das Risiko einzelner Titel verringern, das allgemeine Marktrisiko bleibt aber bestehen. Fällt der nachgebildete Markt, sinkt auch der Wert des ETF.