Glossar
Secondaries
Secondaries bezeichnen den Kauf und Verkauf von bereits bestehenden Beteiligungen an Private-Markets-Fonds auf dem Sekundärmarkt. Investoren können so vor Ende der Fondslaufzeit Liquidität schaffen, während Käufer Zugang zu einem bereits teilweise investierten Portfolio erhalten.
Auf einen Blick
- Sekundärmarkttransaktionen ermöglichen Liquidität in einem sonst illiquiden Marktsegment.
- Käufer von Secondaries erwerben typischerweise einen bereits aufgebauten, diversifizierten Portfoliobestand.
- Das Preisfindungsrisiko und die Qualität der übernommenen Positionen sind wesentliche Faktoren.
- Der Markt kennt zwei Grundformen: LP-led, wo ein bestehender Investor seinen Fondsanteil verkauft, und GP-led, wo der Fondsmanager selbst Beteiligungen in ein neues Vehikel überträgt, meist um mehr Zeit für die Wertentwicklung zu haben. Wer prüft, fragt zuerst, wer die Transaktion angestossen hat.
- Ein Zugangsweg in der Schweiz ist der Limited Qualified Investor Fund (L-QIF), verfügbar seit dem 1. März 2024. Er steht nur qualifizierten Anlegerinnen und Anlegern offen, braucht keine Bewilligung der FINMA und untersteht nicht ihrer Aufsicht; beaufsichtigt ist nur das verwaltende Institut (Quelle: FINMA).
Häufige Fragen
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Private MarketsQuellen: FINMA