Glossar
Anlagerichtlinien
Anlagerichtlinien sind das schriftlich vereinbarte Regelwerk eines Vermögensverwaltungsmandats. Sie definieren zulässige Anlageklassen, geografische Schwerpunkte, Währungsrisiken, Nachhaltigkeitskriterien und Bandbreiten für Über- oder Untergewichtungen. Damit schaffen sie den verbindlichen Handlungsrahmen für den Vermögensverwalter.
Auf einen Blick
Anlagerichtlinien sind rechtsverbindlich und schützen den Kunden, indem sie den Handlungsspielraum des Verwalters klar begrenzen.
Sie können Ausschlüsse (z.B. bestimmte Branchen oder Länder) sowie ESG-Anforderungen enthalten.
Abweichungen von den Richtlinien müssen vom Verwalter dokumentiert und dem Kunden kommuniziert werden.