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Glossar

Anlagerichtlinien

Anlagerichtlinien sind das schriftlich vereinbarte Regelwerk eines Vermögensverwaltungsmandats. Sie definieren zulässige Anlageklassen, geografische Schwerpunkte, Währungsrisiken, Nachhaltigkeitskriterien und Bandbreiten für Über- oder Untergewichtungen. Damit schaffen sie den verbindlichen Handlungsrahmen für den Vermögensverwalter.

Auf einen Blick

01

Anlagerichtlinien sind rechtsverbindlich und schützen den Kunden, indem sie den Handlungsspielraum des Verwalters klar begrenzen.

02

Sie können Ausschlüsse (z.B. bestimmte Branchen oder Länder) sowie ESG-Anforderungen enthalten.

03

Abweichungen von den Richtlinien müssen vom Verwalter dokumentiert und dem Kunden kommuniziert werden.

Häufige Fragen

Die Anlagerichtlinien werden gemeinsam von Kunde und Vermögensverwalter erarbeitet und im Mandatsvertrag festgehalten. Sie spiegeln die individuellen Ziele, die Risikotoleranz und allfällige Ausschlusskriterien des Kunden wider. Änderungen bedürfen der schriftlichen Zustimmung beider Seiten.