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Glossar

Anlagehorizont

Anlagehorizont bezeichnet den Zeitraum, über den ein Kunde sein Vermögen investiert halten kann, ohne auf die Mittel angewiesen zu sein. Er ist ein zentraler Parameter bei der Festlegung der Anlagestrategie: Ein langer Horizont erlaubt im Allgemeinen eine höhere Allokation in renditestärkere, aber schwankungsreichere Anlageklassen.

Auf einen Blick

01

Der Anlagehorizont wird bei der Mandatseröffnung erhoben und beeinflusst direkt die zulässige Risikobereitschaft im Portfolio.

02

Lebensveränderungen wie Pensionierung oder ein geplanter Immobilienkauf können den Horizont verkürzen und eine Strategieanpassung erfordern.

03

Kürzere Horizonte erfordern in der Regel eine defensivere Allokation zum Schutz vor kurzfristigen Wertschwankungen.

Häufige Fragen

In diesem Fall sollte das Mandat umgehend überprüft werden. Ein kürzerer Horizont kann eine Anpassung der Anlagestrategie hin zu liquideren und weniger schwankungsanfälligen Positionen erfordern. Solche Veränderungen werden im Rahmen eines Strategiegesprächs mit dem Vermögensverwalter besprochen.