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Glossar

Vermögensnachfolge

Die Vermögensnachfolge umfasst die geordnete Übertragung von Vermögen über Generationen hinweg. Sie verbindet erbrechtliche, steuerliche und familiäre Fragen und reicht von Testament und Erbvertrag über Schenkungen zu Lebzeiten bis zu Strukturen wie Stiftungen oder Trusts. In der Schweiz bilden das Erbrecht des Zivilgesetzbuchs mit seinen Pflichtteilen den rechtlichen Rahmen. Ziel einer guten Nachfolgeplanung ist es, das Vermögen im Sinne der Familie zu erhalten und Konflikte zwischen den Erben zu vermeiden.

Auf einen Blick

01

Die Vermögensnachfolge verbindet Erbrecht, Steuern und Familienorganisation zu einer langfristigen Planung.

02

Das schweizerische Erbrecht (ZGB, SR 210) setzt mit den Pflichtteilen Grenzen für die freie Verfügung über den Nachlass.

03

Instrumente reichen von Testament und Erbvertrag über lebzeitige Schenkungen bis zu Stiftungen und ausländischen Trusts.

Häufige Fragen

Dazu gehören die Klärung der erbrechtlichen Verhältnisse, die Berücksichtigung der Pflichtteile, steuerliche Überlegungen und der Dialog innerhalb der Familie. Je nach Situation kommen Testament, Erbvertrag, Schenkungen oder Strukturen wie Stiftungen in Frage. Eine frühzeitige und koordinierte Planung hilft, Streit zu vermeiden und den Familienwillen umzusetzen.
Pflichtteile sichern nahen Angehörigen einen gesetzlich geschützten Mindestanteil am Nachlass, über den die erblassende Person nicht frei verfügen kann. Sie begrenzen damit den Gestaltungsspielraum bei der Nachfolgeplanung. Wer das Vermögen gezielt übertragen will, muss diese Grenzen kennen und in die Planung einbeziehen.

Quellen: Systematische Rechtssammlung (fedlex), ZGB SR 210 (Erbrecht)