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Glossar

Kundensegmentierung (FIDLEG)

Das FIDLEG teilt Kunden in drei Segmente ein: Privatkunden (höchster Schutz), professionelle Kunden und institutionelle Kunden (reduzierte Anforderungen). Die Einstufung bestimmt, welche Informations-, Prüf- und Dokumentationspflichten ein Finanzdienstleister gegenüber dem Kunden einhalten muss.

Auf einen Blick

01

Professionelle Kunden umfassen u.a. beaufsichtigte Finanzintermediäre, Versicherungen, öffentlich-rechtliche Körperschaften sowie grosse Unternehmen (Art. 4 Abs. 3 FIDLEG).

02

Privatkunden können auf eigenen Wunsch in das Segment professioneller Kunde wechseln (Opting-out), wenn sie bestimmte Vermögens- und Erfahrungskriterien erfüllen (Art. 5 FIDLEG).

03

Institutionelle Kunden (z.B. Nationalbanken, Vorsorgeeinrichtungen mit professioneller Tresorerie) geniessen am wenigsten regulatorischen Schutz.

Häufige Fragen

Ja. Privatkunden können per Opting-out in das Segment professioneller Kunde wechseln, wenn sie definierte Kriterien zu Vermögen, Kenntnissen und Erfahrung erfüllen. Der Schritt reduziert die regulatorischen Schutzpflichten des Dienstleisters und sollte daher gut überlegt sein (Art. 5 FIDLEG).

Teil des Themas

Finanzberatung

Quellen: FINMA · Systematische Rechtssammlung (fedlex)