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Gold getöntes Foto von zwei Fachleuten, die gemeinsam Dokumente an einem Schreibtisch durchgehen.

Ratgeber

Partnerschaft & Infrastruktur

Unabhängige Vermögensverwalter brauchen für ihr Angebot eine verlässliche operative Basis, von der Anbindung an Depotbanken über Custody und Reporting bis zur Technologie, die das Tagesgeschäft trägt. Wer Kunden Vermögensverwaltung anbietet, entscheidet nicht nur über die Anlagestrategie, sondern auch über Depotbank-Beziehungen, Datenflüsse und die Infrastruktur für Reporting und Compliance. Ein Multi-Family-Office kann diese Infrastruktur als Partner bereitstellen, sodass sich der Verwalter auf Kunden und Anlageentscheide konzentriert. Dieser Wissens-Hub erklärt, worauf es bei der operativen und technologischen Basis ankommt und wie eine Partnerschaft sie abdeckt.

Das Wichtigste in Kürze

01

Wer als unabhängiger Verwalter Vermögensverwaltung anbietet, braucht Zugang zu einer oder mehreren Depotbanken, über die Kundenvermögen verwahrt und gehandelt wird.

02

Custody, Datenanbindung und konsolidiertes Reporting bestimmen, wie effizient und transparent ein Verwalter sein Mandat führen kann.

03

Eine geteilte Infrastruktur über einen Partner senkt Fixkosten und Komplexität gegenüber dem Aufbau eigener Systeme, besonders für kleinere Teams.

04

Entscheidend ist, dass Technologie und Betrieb die regulatorischen Pflichten des Verwalters unterstützen, nicht ersetzen; die Verantwortung für das Mandat bleibt beim Verwalter.

Quellen: FINMA · FINIG

Häufige Fragen zu Partnerschaft & Infrastruktur

Sie benötigen die Bewilligung als Vermögensverwalter, eine angemessene Organisation mit Risikomanagement und internen Kontrollen sowie die operative Anbindung an Depotbanken, über die Kundenvermögen verwahrt und gehandelt wird. Hinzu kommen Reporting und Compliance-Prozesse. Diese Infrastruktur können Sie selbst aufbauen oder über einen Partner beziehen.
Kundenvermögen liegt bei einer Depotbank, während der Verwalter über ein Mandat die Anlageentscheide trifft. Eine saubere Anbindung regelt Handel, Verwahrung, Datenflüsse und Berechtigungen zwischen Verwalter, Kunde und Bank.
Eigene Systeme bieten maximale Kontrolle, verursachen aber hohe Fix- und Wartungskosten. Eine über einen Partner geteilte Infrastruktur senkt Komplexität und Kosten und ist besonders für kleinere Teams oft wirtschaftlicher. Die Wahl hängt von Grösse, Geschäftsmodell und gewünschter Unabhängigkeit ab.
Nein. Technologie und Betrieb unterstützen Ihre Pflichten, ersetzen sie aber nicht. Die Verantwortung für Mandat, Anlageentscheide und Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben bleibt beim Verwalter.
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